Hofgut Albführen GmbH
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4. März 2012 - Hengstschau

Strahlende Hengste an der Albführer Hengstschau 2012
Gelungene Vorstellungen der Albführer Deckhengste und deren Nachkommen machen Züchtern Lust auf die kommende Decksaison 2012!

Ohne Zweifel war auch die diesjährige Hengstschau am 04. März 2012 eines der Jahres-Highlights auf dem Hofgut Albführen. Bei strahlendem Sonnenschein veranstaltete die Hengststation Hofgut Albführen wie immer vor vielen Zuschauern die Hengstkollektion 2012. Es präsentierten sich „im Lack“ und gut vorbereitet:

Allen voran unsere zwei Youngster Coupe de Alb und Der Kavalier, die beide sehr souveräne Runden in der Manege der Reithalle drehten. Vertrauensvoll und stets im Gleichgewicht glänzten sie mit sehr guten Grundgangarten und nach der Pause mit allerbesten Manieren beim Freispringen. Laura Aas und Kaya Lüthi stellten die beiden Junghengste gekonnt vor. Wie Musterschüler zeigten die Junghengste sich sehr konzentriert und vertrauensvoll an den Hilfen ihrer Reiterinnen.

Caladetto zeigte seine Fortschritte der Winterarbeit und den Weg in die nächst höhere Klasse. Caladetto, gewohnt elegant und selbstbewusst bestach er wie immer durch seine Ausstrahlung und sein Charisma. Fast lässig, wie Caladetto die höchsten Abmessungen mit seiner jungen Reiterin Kaya Lüthi bewältigte, nicht zuletzt Dank seinem Ausbilder, Gestütsleiter Norbert Paul.

Last but not least: die Hausherren Colander und Vivaldi van de Kampel - Letzterer unter dem Sattel von Bereiterin Ines Hauser - ließen es sich nicht nehmen, an Albführens Hengstschau teilzunehmen. Die beiden Routiniers hatten Lust auf Showtime und präsentierten sich souverän in der festlich dekorierten Reithalle.

Junge Hengste und Stuten, Nachkommen von Albführens Colander, Caladetto und Vivaldi van de Kampel sowie „Centrale“ -die Mutter von „Coupe de Alb“- brillierten in der Freispring-Gasse.

Vielen Dank an dieser Stelle an das Albführer Team, ohne dass solche Veranstaltungen nicht zu meistern wären. Ihr wart super! Unser Dank gilt auch dem fachkundigen Moderator Kai Huttrop-Hage, Freystadt.

 
5. - 7. August 2011 - Dressur- und Springturnier Albführen
1. Turniertag - Dressur  
   
Renate Gohr-Bimmel erste Siegerin auf Hofgut Albführen  


Mit einer internationalen Dressurprüfung der Klasse S startete das Reitturnier auf dem Hofgut Albführen. „Vorne haben wir ein paar starke Pferde gesehen“, war Bernhard Goldschmidt aus Kirchzarten, Landestrainer und einer der Juroren am Dressurviereck, mit den Leistungen zufrieden. FBW Don Johnson hieß das Siegerpferd nach insgesamt 18 Startern an diesem schwülen Nachmittag. Mit dem zehnjährigen Württemberger Wallach mit dem Vornamen „FBW“ (für Förderer der Pferdezucht in Baden-Württemberg) gehört die Ludwigsburgerin Renate Gohr-Bimmel zu den Erfolgsgaranten im Dressursport. FBW Don Johnson hat mittlerweile ein langes Erfolgsregister seit er als Dreijähriger zu seiner Reiterin kam: Vierjährig schon wurde er Landeschampion, dann in den nächsten zwei Jahren jeweils mit dem schwarz/goldenen Band in Tübingen ausgezeichnet, trabt und galoppiert er seit drei Jahren zuverlässig in Dressurprüfungen bis zur Intermédiaire I.
„Ich bin mit unserer Leistung heute sehr zufrieden“, sagte die Betriebsleiterin, „es war erst unser drittes Turnier in diesem Jahr, bei dem schon ein Sieg in Ilsfeld zu Buche steht. Herausragend der Galopp des Wallachs und die zahlreichen fliegenden Wechsel, was zu 69,750 Punkten führte.
Platz zwei sicherte sich Frank Huber aus Hechingen mit dem Gribaldi-Sohn Satchmo, der zu Beginn etwas verhalten vorgestellt wurde und dann aber seine Qualitäten zeigen konnte. 68,167 Punkte reichten zum sicheren zweiten Platz. Grund zum Strahlen hatte vor allem Berufsreiter Marc Torsten Gerhardt aus Grissheim unweit von Freiburg. Er hatte gleich zwei Eisen im Feuer. Mit Weltrose kam er als Schlussreiter auf Platz drei und mit Louis D’Or auf den sechsten Rang.

   
2. Turniertag - Dressur  
   
Gute Ergebnisse am Samstagmorgen
Für Thomas Fritsch aus Wehr begann der zweite Tag auf dem Dressurviereck wie aus dem Bilderbuch. Mit der Wertnote 8,8 gewann er die Dressurpferdeprüfung Klasse A mit seiner fünfjährigen Hannoveraner Stute San Dewina von Sir Donnerhall. Auch die Plätze zwei und drei wurden hoch bewertet. Davon profitierten Renate Gohr-Bimmel, Siegerin im St. Georg Special am Freitag, mit dem ebenfalls fünfjährigen Württemberger Leonhard und der Wertnote 8,7 auf dem zweiten Platz vor Heinz Croonenbroek mit dem erst vierjährigen Oldenburger Wallach Doberdo (8,5).
   
Zweiter Sieg für Renate Gohr-Bimmel
Nicht ganz so tief in die Nummernkiste eintauchen konnten die beiden Juroren in der Dressurpferdeprüfung Klasse L mit zehn Teilnehmern. Renate Gohr-Bimmel aus Ludwigsburg zeigte mit ihrem fünfjährigen Württemberger Hengst Leonhard von Lord Loxley die mit einer 7,6 bewertete beste Leistung im Preis des Reitsportzentrums Hohenzollern. Platz zwei ging an Miriam Alber aus Onstmettingen mit der sechsjährigen Hannoveraner Stute Diva Larina (7,5) vor der Lörracherin Nicole Grundmann mit Canaletto (7.3).
   
Holger Eckle war der strahlende M-Sieger


Die Dressurpferdeprüfung Klasse M hatte einen strahlenden Sieger: Holger Eckle aus Freudenstadt mit Ausbildungsstall in Sulz und für den Pferdesportverein Gäufelden im Sattel freute sich über seinen ersten großen Erfolg in diesem Jahr. Seine sechsjährige Hannoveraner Stute Lousianna S reitet der Bankbetriebswirt seit zwei Jahren und das erfolgreich. Von den Richtern Bernhard Goldschmidt, Landestrainer in Baden-Württemberg und Ursula von Grieken gab es zurecht eine Wertnote von 7,5 in allen sechs Einzelwertungen. Am meisten überzeugt den Reiter, der vom Düsseldorfer Hubertus Graf von Zitzewitz trainiert wird, die Leistungsbereitschaft seiner Stute.
Platz zwei ging an Heinz Croonenbroek vom Herdweidhof in Bad Dürrheim mit dem siebenjährigen Westfalen Hengst Lemanto (7,4) vor Miriam Alber (Onstmettingen) mit Diva Larina (7,3).

   
Renate Gohr-Bimmel, wer denn sonst

Zweimal auf Platz eins, da kommt Freude auf. Mehr als zufrieden ritt Renate Gohr Bimmel zusammen mit ihrem zehnjährigen Württemberger Wallach FBW Don Johnson zur Siegerehrung ein. Eine deutliche Steigerung zum Vortag wurde von den drei Juroren mit 71,930 Punkten bewertet. "Alle waren heute etwas besser", sagte die Siegerin, "mein Pferd ging heute sehr gleichmäßig". Ohne Zweifel war die Galopptour das Highlight der Betriebsleiterin aus Ludwigsburg in der internationalen Dressurprüfung Prix St. Georg mit immerhin 26 Lektionen.
Nur ganz knapp geschlagen mit 71,579 Punkten belegte der Hechinger Frank Huber erneut den zweiten Platz mit dem Niederländer Rapphengst Satchmo, der seine Stärken im Trab voll ausspielen konnte. "Heute war er richtig gut", freute er sich über seine satte Prämie von 1900 Euro. Das macht auch Hunger auf mehr. Vielleicht gibt es bald ein Wiedersehen in einer Intermédiaire II. Der dritte Platz ging mit Hansruedi Geissmann im Sattel von Wolkenstein's Junior in die Schweiz. 69,825 Punkte war sein Ergebnis. Ein Pferd mit viel Perspektive stellte der Vorjahressieger Hendrik Lochthowe aus Dorsten mit der erst achtjährigen Stute U.S. Latina auf Platz vier vor.
3. Turniertag - Springen  
 
Carott G war die Beste mit Alexandra Heinzmann  

Sie ist erst vier Jahre jung und seit März im Sport. Carott G, eine Oldenburger Fuchsstute machte ihrem Vater Couleur-Rubin in der Springpferdeprüfung Klasse L alle Ehre. Mit einer glatten 9,0 kam Alexandra Heinzmann vom Sportpferdezentrum Aach glückstrahlend aus dem von Hans Dussler aus Balingen gebauten Parcours. "Die Stute sprang auch wirklich gigantisch", war die Siegerin voll des Lobes über Carott G, die vom Hardthof stammt.
Platz zwei sicherte sich mit Stefanie Leyer aus Kandern ebenfalls eine Amazone im Sattel des Holsteiner Schimmelhengstes Cosmopolitan von Calido, für die es eine 8,8 gab. Dritter wurde der Pole Bogdan Sas-Jaworski mit Stall im benachbarten Lottstetten mit der Wertnote 8,7. Er hatte den Holsteiner Hengst Corsario von Colman unter dem Sattel.
   
Zwei Amateurreiter zeigen den Profis die Hufe

Insgesamt 53 Pferde standen auf der Starterliste für die Punktespringprüfung Klasse S mit zwei Jokern. Genau zehn von ihnen punkteten voll mit 70 Zählern, denn an Sprung fünf und zehn gab es die doppelte Punktzahl. Schnellster war der 41-jährige Versicherungskaufmann Ralf Rundel aus Ravensburg. Mit seinem 15-jährigen Niederländer-Hengst Veritas kam er in 49,67 Sekunden ins Ziel. Zu seinem bislang größten Erfolg ritt Marc Poppel aus Freudenstadt. Der Produktmanager in der Maschinenbranche steuerte seinen Westfalenwallach Felix in 49,92 Sekunden über den Parcours. Für Manfred Ege aus Balingen war es ebenfalls ein erfolgreicher Auftakt in der Konkurrenz der schweren Springen. Mit Utopia und Laddison belegte er die Plätze drei und vier. Ganz erfreut war "Altmeister" Alfons Klöpper, der die 600 Kilometer Anfahrt gerne in Kauf nahm und mit Leonie Fünfter wurde und dafür immer noch 700 Euro mitnehmen konnte. Großes Pech für den letzten Starter Stefan Hirsch, der den Jokersprung ganz knapp riss aber mit 46,24 Sekunden deutlich die schnellste Zeit hatte.
   
Adrian Schmid war im Stechen nicht zu schlagen  

Es war sein vierter aber wichtigster Sieg in diesem Jahr. Schon bei den Landesmeisterschaften konnte Adrian Schmid in einem der drei Wertungsspringen Siegermentalität zeigen. Im abschließenden schweren Springen mit zwei Sternen auf Hofgut Albführen, dem Preis der FFS Group in Stuttgart, toppte der Mann vom Reitsportzentrum Boll aber seine Leistung noch. Im Stechen ließ er seinen sieben Konkurrenten im Sattel seiner Rheinländer Stute Faible Lafayette keine Chance. Fehlerfrei in 36,83 Sekunden flitzte er über den Stechparcours und nahm Risiko in Kauf, wurde dafür mit 4000 Euro Siegprämie belohnt. Das war an diesem Tag nach dem Sieg in der Springpferdeprüfung Klass M schon sein zweiter Streich.
Ebenfalls fehlerfrei in der Entscheidung wurde die Schweizerin Corina Sorg mit Pentagon Zweite in 40,99 Sekunden. Auch Platz drei ging an die Eidgenossen. Der amtierende Schweizer Meister Hansueli Sprunger hatte mit seinem Erfolgspferd Kepi de Valse einen Abwurf und galoppierte in 38,56 Sekunden über die Ziellinie. Zwei Pferde hatte der Balinger Manfred Ege im Stechen. Mit Laddison und Utopia kam er auf die Plätze vier und acht.

   
 
 
   

8. Juni 2011 - Fohlenschau

Präsentation der diesjährigen Fohlen vor dem Pferdezuchtverband Baden-Württemberg mit anschließender Prämierung. Dieser Anlass für interessierte Pferdeliebhaber findet in der oberen Reithalle am Napberg statt. Wir halten kleine Snacks und Getränke für Sie bereit.

 
 
   

2. Oktober 2011 - Tag des Pferdes

Pferdevorführung und Wissenswertes über Zucht, Haltung und Allgemeines über ein Gestüt, das seines Gleichen sucht. Begehen Sie einen „Tag der offenen Stalltür“ auf dem Hofgut Albführen. Im Festzelt sorgen wir gerne für Ihr leibliches Wohl.

 
 
   

03. Oktober 2010

Die Veranstaltung mit Flair: TAG DES PERDES mit offener Stalltür
Bei strahlendem sonnigen Herbstwetter präsentierte das Hofgut Albführen in einer eindrucksvollen Vorstellung ein abwechslungsreiches Programm mit Spring- und Dressurdarbietungen junger und auch Turnier erfahrener Albführer Pferde, gekonnt moderiert durch Herrn A. Kopp. Hochinteressant für das Publikum waren die Kommentare von Gestütsleiter Norbert Paul. Er erklärte die hohen Rittigkeitswerte der Nachwuchspferde, ihre sehr guten Grundgangarten für die Dressur, sowie das Potential und Vermögen der Springpferde, die bei feiner Manier und Technik ihr Können zeigten. Die Youngster und auch die erfahrenen Turnierpferde imponierten dem interessierten Publikum mit einer großen Ausstrahlung. Auch die zirkusreifen Showeinlagen mit den angereisten Highland-Ponies trugen zu einem abwechslungsreichen Programm bei. Natürlich hatte das Hofgut Albführen auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

 
   
   

09. Juli 2010

Und wieder Gold für Albführens Fohlen

Auch bei der diesjährigen Fohlenschau am 09. Juli auf dem Hofgut Albführen wurden Albführens Fohlen wieder hoch prämiert.
Eine Gold- und zwei Silberprämierungen konnte das Hofgut Albführen für seine drei Fohlen als Züchter entgegennehmen:
Gold für Ramonus x Oxina v. Alasca
Silber für Caladetto x Schakira v. Sandro Z
Silber für Caladetto x Pia v. Polydor

Viele Züchter aus dem Kreisgebiet und das Hofgut Albführen stellten ihre diesjährigen Fohlen einer Kommission des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg unter der Leitung von Gert Gussmann, Zuchtleiter Deutsches Reitpferd des Kompetenzzentrum Pferdezucht und Pferdehaltung, Marbach Baden-Württemberg vor. Von den 17 Fohlen bekamen fünf Fohlen eine Goldplakette, 12 Mal wurden Silberprämierungen an die Züchter vergeben. Herr Gussmann sprach von einer hohen Qualitätsdichte der Nachzucht. Gleich drei dieser Goldfohlen wurden von der fachkundigen Kommission als Siegerfohlen ausgezeichnet und mit höchsten Wertnoten bedacht:

Springbetont Stutfohlen: Roxina von Albführens Ramonus, Züchter und Besitzer: Hofgut Albführen
Dressur-Stutfohlen von Fidertanz, Züchter und Besitzer: Artur Tröscher, Dettighofen
Dressur-Hengstfohlen von Don Diamond, Züchter: C. Casper, Birkhof, Besitzer: Anneliese Wörner, Ühlingen.

 
   
   

14. März 2010

HENGSTSCHAU – ein toller Tag in Albführen

Endlich war es wieder soweit. Über 250 Besucher kamen am Sonntag, den 14. März 2010 am frühen Nachmittag zur Hengstschau auf das Hofgut Albführen. Vor vollem Haus präsentierte Gestütsleiter Norbert Paul und sein Team Albführens Top-Vererber und deren Nachzucht, die Pferde glanzvoll herausgeputzt und vorgeführt im Ring einer herrlich geschmückten Reithalle.

Vier bewährte Deckhengste gaben sich ein Stelldichein:
Albführens Caladetto: hoch veranlagter Junghengst, der große Hoffnungen aufkommen lässt
Albführens Daramis: weit ausgebildeter Dressurathlet
Albführens Colander: international erfolgreicher Springcrack
Albführens Latizio: ein echter Allrounder, der am Sprung internationales Format besitzt

Das i-Tüpfelchen der diesjährigen Hengstschau: die Darstellung des für jeden sichtbaren Zuchtfortschritts über drei Generationen; moderne Zucht mit Know-How und Geduld.

‚Züchten heißt in Generationen denken’. Der züchterische Leitgedanke war auch das Motiv der diesjährigen Hengstschau in Albführen, die unter dem Motto „Verwandtschaft und Bekanntschaft“ stand. Einmal mehr präsentierte die Schau die Blutlinien von Albführens Vererbern. Ein Hauch von Familienbanden wehte durch den Ring, als Albführens 1-, 2- und 3-jährige Hengst-Söhne und -Töchter auf den Hufschlag kamen.

Es war ein „runder“ Nachmittag, voll züchterischem Sachverstand, moderiert von dem erfahrenen Hamburger-Derby-Speaker, Kai Huttrop-Hage aus Westfalen. Er wusste die Aufmerksamkeit des Fachpublikums auf seine Seite zu ziehen und fand für jeden der Deckhengste und auch deren Nachkommen die treffenden Kommentare. Die Momente wechselten geschickt zwischen an der Hand vorgestellten, frei laufenden oder frei springenden Pferden und unter dem Sattel vorgestellten Hengsten: eine sachliche Präsentation der Zuchtgenerationen, die das Publikum immer wieder in ihren Bann zog.

Auch dieses Jahr gelang dem „Macher“ der Hengstschau, Norbert Paul und seinem Team eine interessante Vorstellung. Freuen wir uns auf das, was im beginnenden Zuchtjahr in Albführen aufgestellt ist: Albführens Hengste 2010

 
   

10. Oktober 2009

TAG DES PFERDES - Ein Gestüt stellt sich vor

Das Hofgut Albführen in Dettighofen war erstmals Gastgeber beim TAG DES PFERDES am 10. Oktober 2009. Souverän moderierte Kai Huttrop-Hage diesen besonderen Tag, er selbst bekannt als professioneller Moderator beim Hamburger Derby und anderen reiterlichen Großveranstaltungen.
Das Team Albführen hieß Reiter, Züchter und Freunde des Pferdes herzlich willkommen. Obwohl der Wettergott es nicht so gut meinte, zeigten Samstag Vormittag und Nachmittag der Gestütsleiter, sowie auch Bereiter und Auszubildende des Hofgut Albführen Nachwuchs- und Turnierpferde unter dem Sattel auf dem großzügigen, herrlich geschmückten Turnierplatz. Neben dem einzigartigen Rahmen von Albführen beeindruckten am Vormittag Albführens Remonten mit außergewöhnlichen Bewegungen, deutlich erkennbarer Springveranlagung, herrlicher Rittigkeit und natürlich mit Ihrer äußeren Schönheit. Neben dem Moderator kommentierte Gestütsleiter Norbert Paul die Vorgehensweise der Ausbildung junger Pferde während des Vorreitens. Ebenso gab er Verkaufshinweise für die einzelnen Pferde.

Kurzweilige Showeinlagen von Europa- und Weltmeisterschafts-Teilnehmer im Gespannfahren: Norbert Stahl – begeisterten das Publikum. Am Nachmittag überzeugten dann die erfahreneren Turnierpferde in Dressur- und Springvorführungen und natürlich auch Albführens Deckhengste. Walter Gabathuler, 5-maliger Schweizer Meister, etliche EM-Medaillen und unzählige Siege in großen Preisen, ließ es sich nicht nehmen, Albführens Colander souverän über Höchstabmessungen springen zu lassen. Gleiche Leistungen zeigte Gestütsleiter N. Paul mit der Stute „Raloe“, die ebenfalls in S-Springprüfungen auf Turnieren erfolgreich unterwegs ist. Dressur auf höchstem Niveau zeigte Bereiterin Laura Aas mit Albführens Daramis, der dieses Jahr seine ersten S-Prüfungen ging. Zum Schluss durften sich Albführens Zuchtstuten mit ihren Fohlen als Herde frei auf dem Turnierplatz präsentieren. Ein herrliches Bild.

Im großen beheizten Festzelt direkt neben dem Turnierplatz wurde für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Auch gab es hier fachspezifische Vorträge des auf dem Hofgut stationierten Tierarztes Wolfgang Gabrin. Alles in allem ein gelungener Tag des Pferdes.

 
   

Fohlenschau / Fohlenbrennen Kenzingen 18. August 2009

sensationeller Erfolg für
Albführens Colander "Coriolan" (v. Colander a.d. Oxina / Alasca) Siegerfohlen Holsteiner Hengste
von über 50 Fohlen

Albführens Colander "Charlotte" (v. Colander a.d. J-Carlotta / Carthago) prämiert

 
 
   

Fohlenschau Albühren 10. Juli 2009

Albführens Colander "Cool Silvi" a.d. Lady Silvia v. Silvio Goldmedaille / Siegerfohlen mit Höchstnoten
  "Calira" a.d. Schakira v. Sandro Z Silbermedaille
     
Albführens Caladetto "Coala Queen"
a.d. Queen v. Quattro B
Silbermedaille mit höchster Bewegungsnote
  "Caya Rouge"
a.d. Kaya Rouge v. Papillon Rouge
Silbermedaille
 
   

Fohlenschau Albführen 11. Juli 2008

Siegerfohlen und Gold für Colander- und Latizio-Fohlen

Siegerfohlen, 2 x Gold und 5 x Silber für Albführen.
Am 11. Juni 08 veranstaltete der Pferdezuchtverband Baden-Württemberg auf Albführen seine alljährliche Fohlenschau. Mehr als 20 vorgestellte Youngster neben den Mutterstuten ermöglichten Vergleiche und Rückschlüsse auf die Vererbungsleistung. Der Fohlen-Jahrgang 2008 wurde von einem Richtergremium bestehend aus Zuchtleiter Gert Gussmann und 1. Vorsitzenden Dieter Doll des Pferdezuchtverband Baden-Württemberg im Vergleich mit anderen bewertet und anschließend gebrannt. Vorgestellt wurden Nachkommen von Albführen’s Colander, Latizio, Santorin, sowie von einigen Fremdhengsten. Überragendes Siegerfohlen wurde „Colago“, ein Hengstfohlen von Albführen’s Colander aus einer ‚Carthago’- Mutter. Zurecht holte dieses Fohlen eine Goldplakette mit höchsten Noten in allen vier Bewertungen (Typ, Körper, Bewegung und Gesamteindruck). Richtergremium: „in allen Aspekten ein weit überdurchschnittliches Fohlen“.

Nur knapp dahinter stand ein weiteres Albführer Gold-Fohlen: „Latiro“, ein Hengstfohlen von Albführen’s Latizio aus einer ‚Sandro Z’-Mutter. Ebenfalls höchste Noten für das besonders hübsche und sehr bewegungsstarke Fohlen.

Gold holten auch ein Hengstfohlen v. „Diamond Hit“ und ein weiteres Hengstfohlen von „Danone“.

 
   
   

Absage - Championat 2008

Das diesjährige Albführen-Championat am 26. / 27. Juli ist leider abgesagt. Terminüberschneidungen mit dem süddeutschen Championat in Nörtlingen und gleichzeitig dem Youngster Cup in Donaueschingen / Immenhöfe, sowie eine eigene Großveranstaltung an diesem Wochenende veranlassten uns zu dieser Maßnahme.

 
   
   
Hengstschau 24. Februar 2008

Ein Highlight jeden Jahres ist die traditionelle Hengstschau des Hofgut Albführen. Wieder einmal wurde diese perfekt organisiert und arrangiert von Gestütsleiter Norbert Paul und seiner ‚Mannschaft’. Es war eine willkommene Veranstaltung für Pferdefreunde und vor allem für Pferdezüchter, um die Planung der Zuchtsaison 2008 anzugehen. Bei Frühlings-Temperaturen und strahlendem Sonnenschein erlebten viele hundert Interessierte diese Hengst- und Nachkommen-Präsentation, fachmännisch kommentiert durch Dr. Ferdinand Hodel .
Dr. Hodel gab verständliche Erläuterungen über Zusammenhänge der Vererbung in der Pferdezucht. Er führte die wesentlichen Punkte der Hengstlinien und den Stellenwert der Stutenstämme sowie wiederholt auftretende Vererber-Kombinationen an und erklärte dem interessierten Publikum, dass bedeutende Vererber nicht nur in den Hengstlinien weiterleben, sondern vor allem auch in den Mutterlinien. Gestütsleiter N. Paul ließ eine ‚Elite-Garde’ von prämierten Fohlen, ein-, zwei- und dreijährigen Stuten und Hengsten aufmarschieren und demonstrierte anhand dieser „Albführer Nachkommen“ die Ausführungen des Kommentators.

Es war ein Hochgenuss, der Springdemonstrationen der Hengste und deren Nachkommen beizuwohnen. Die ‚Springer’ zeigten sich hervorragend in Art und Technik, mit schnellen Reflexen, jede Höhe meisternd, beim Freispringen wie auch unter dem Sattel mit Bereiterin Tatjana Bühler. Wer zweifelt noch an der Tatsache, dass die Väter von Albführens Colander und Vivaldi (Contender und Darco) führend sind in der Hitliste der Springpferde-Vererber (World Breading Federation for Sport Horses).

Auch die Dressur kam bei der Hengstvorstellung nicht zu kurz. Albführens Bereiterin Laura Aas zeigte eindrucksvoll die Bewegungsstärken des De Niro-Nachkommen „Daramis“, der unter der Kandarre korrekte M-Lektionen zeigte. - Etwas Neues ließ sich Norbert Paul einfallen, indem er den dressurbetonten „Santorin“, Sohn des ‚Verkaufsmillionärs’ Sandro Hit, unter dem Springsattel ebenfalls unter Laura Aas zeigte. Santorin bestach durch perfekte Leistung über den hohen Sprüngen.

Résumé der Hengstschau: Züchterfeedback von R. Studer, CH Niederwil : „... wieder eine Steigerung - von Jahr zu Jahr - , selten habe ich eine so gelungene Hengstschau gesehen...“
Danke für dies Lob.

 

 
Holst., * 2005
Calato / Caletto I / Leander
 
   
 

08. und 09. Juli 2006
Albführen - Championat

 

Ergebnisse auf einen Blick

Sonntag, 9. Juli 2006
Springpferdeprüfung Kl. A / L / M
Springprüfung Kl. M m.St. (f. gkörte Hengste)

Samstag, 8. Juli 2006
Freispring-Championat
Fohlen-Championat (springbetont)
Fohlen-Championat (dressurbetont) ausgefallen

 
 
 

19.Februar 2006
Hengstschau Hofgut Albführen

Große Gala für Albführen’s Hengste

Am 19. Februar 2006 war es wieder soweit. Zum 3. Mal öffnete Albführen seine Tore, um hunderten von Züchtern und Interessenten (vor allem auch aus der Schweiz) einen Blick auf die äußerst interessante neue Hengstkollektion des HOFGUT ALBFÜHREN aus nächster Nähe zu ermöglichen. In weiser Voraussicht ließ Gestütsleiter N. Paul in der herrlich geschmückten Reithalle noch Anfang des Jahres die Tribünen in der Halle erweitern, so dass diese mit den entstandenen Galerien fast den Charakter einer Oper hatte.

Für die fachmännisch kompetente und unterhaltsame Moderation wurde der bekannte Auktionator und vereidigte Sachverständige Volker Raulf aus Nordrhein-Westfalen verpflichtet. Die brillant herausgebrachten 7 Deckhengste: Artus xx, Colander, Daramis, Gastello, Latizio, Santorin und Vivaldi van de Kampel wurden zuerst einzeln a. d. Hand im Schritt und Trab vorgestellt und nach jedem Hengst einige seiner Nachkommen. Von Albführen’s Ramonus, der leider letztes Jahr kurz vor dem CHIO, Aachen eingeschläfert werden musste, wurde den Zuschauern ein Video auf der Großleinwand von seinen spektakulären Runden in Aachen gezeigt. Ebenso ein Video sah man von Albführen’s Laudatio - der jetzt in Brasilien seinen Hafer verdient – aus dem Dressur-Stadion in der Aachener Soers. Albführen’s Gastello mit Olaf Peters im Sattel bei einem Auftritt in Aach ließ ebenfalls von der Leinwand grüßen.

Danach stellte die Auszubildende Laura Aas den erst 3-jährigen Neuerwerb Albführen’s Santorin unter dem Dressur-Sattel gekonnt und souverän vor. Es war erstaunlich, wie gelassen und selbstbewusst der Junghengst seine 3 hervorragenden Grundgangarten in der doch relativ engen Halle präsentierte. Nach einer kurzen Umbaupause ging es zum Freispringen: spektakulär, der Auftritt des gerade 20 Monate alten Colander Nachkommen, der kurzfristig aus der Herde genommen wurde und die Freispring-Gasse sensationell meisterte.

Der 9-jähr.Vollblüter Artus xx, Mitte August 05 von der Rennbahn nach Albführen gewechselt, hatte zuvor keine Bekanntschaft mit bunten Stangen. Er überwand die Hindernisse mit einer vorbildlichen Beintechnik und Bascule, so dass er tosenden Applaus bekam. Auch die weiteren 8 Freispringer - alles Nachkommen Albführer Deckhengste wie z.B. von Laudatio, Ramonus und Gastello - zeigten ausnahmslos souveräne Runden und die Stangen lagen des Öfteren im Höchtstmaß.

Schnell war die Freispring-Gasse weggeräumt und Daramis, Gastello, Latizio, Colander und Vivaldi konnten unter dem Dressur- bzw. Springsattel gezeigt werden. Albführen’s Daramis und Laura Aas glänzten bei Ihrer Dressur-Kür. Latizio und Colander – mit Norbert Paul im Sattel – zeigten gekonnt weit überdurchschnittliche Sprünge. Der mehrfache Schweizer Meister und Nationenpreis-Reiter, Walter Gabathuler stellte beeindruckend den 7-jährigen Erfolgshengst Vivaldi van de Kampel vor. Nach einigen S-Platzierungen bereits im Januar ds. Js. wird Herr Gabathuler dieses großartige Springtalent zukünftig international vorstellen.